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OSTEOPATHIE BEI KINDERN

Säuglinge und Kleinkinder

Der Besuch beim Osteopathen dient der Erkennung und Behandlung von Funktionsstörungen, die von Schwangerschaft, Geburt oder anderen äußerlichen Einflüssen herrühren können.

Untersuchung und Behandlung werden ausschließlich mit den Händen durchgeführt. In der Regel wird der Osteopath unabhängig von der Symptomatik den ganzen Körper des Kindes untersuchen und behandeln.

Es kann sein, dass Sie Ihr Baby dabei auf dem Arm halten, es auf dem Schoß des Osteopathen sitzt oder auf der bequemen Behandlungsliege liegt. Sehr häufig entspannen sich Babys bei der Behandlung und schlafen manchmal dabei ein.

Die Erstbehandlung bei Säuglingen dauert 45 bis 60 Minuten.
Folgebehandlungen 20 bis 30 Minuten.

Sehr bewährt hat sich die Osteopathie bei:

· "Schrei-Babys"
· Drei-Monats-Koliken
· Schlafstörungen
· Entwicklungsstörungen
· Überstreckungstendenzen des Kopfes
· vermehrtes Spucken
· KISS-Syndrom
· Schädelasymmetrien
· Saugschwierigkeiten
· Vorzugshaltungen des Kopfes
· Verdauungsbeschwerden
· nach Zangen oder Saugglocken-Geburt




Kinder und Kleinkinder

Der Osteopath ertastet mit den Händen Einschränkungen und Störungen im Bereich der knöchernen Strukturen, der Muskulatur, des Band- und Sehnenapparates, der inneren Organe und des Gewebes. Bestehende Blockaden oder Fehlstellungen werden durch sanfte manuelle Techniken korrigiert.

Die Behandlung ist schmerzlos, dadurch können sich auch sehr junge Kinder während der Therapie wohl fühlen.
Die Eltern können dabei stets im Raum bleiben.

Eine Behandlung dauert 45 bis 60 Minuten.


Sehr bewährt hat sich die Osteopathie bei:

· Schlafstörungen
· Wahrnehmungsstörungen
· Entwicklungsverzögerungen
· Spannungskopfschmerzen
· Migräne
· Fehlhaltungen
· Magen-/Darmbeschwerden
· Asthma
· Rückenbeschwerden
· Zähneknirschen
· Schulter- und Nackenverspannungen
· Kieferverspannungen
· Begleitung einer kieferorthopädischen Behandlung (v.a. bei Brackets)
· Folgen eines Unfall-Traumas




Wichtiger Hinweis

Wie jede naturheilkundliche Therapie hat auch die Osteopathie ihre Grenzen.
In vielen Fällen ist sie eine Ergänzung zur schulmedizinischen Behandlung und eine begleitende Kooperation mit ihrem behandelnden Arzt ist sinnvoll.
Die Behandlung von Tumorerkrankungen und Geschwüren gehört nicht in den Bereich der Osteopathie.